01.07.2026 – Medien aber sicher
Bereits für viele Grundschüler ist das Smartphone schon ein alltäglicher Begleiter geworden. Doch sicherer und verantwortungsvoller Umgang damit will gelernt sein.
Dass 71% der Eltern, deren Kinder (6-13) das Internet nutzen, angeben, keine technischen Möglichkeiten des Jugendmedienschutzes wie Filter oder Sicherheitseinstellungen zu verwenden, zeigt die aktuelle Relevanz der Thematik.
Medienpädagogin Stefanie Fächner vom Kreismedienzentrum in Aalen besuchte unsere Viertklässler, um mit ihnen über Handynutzung und den Umgang mit personenbezogenen Daten zu sprechen. Im Rahmen eines zweistündigen Workshops erfuhren sie unter anderem, wie man sicher mit Freunden chattet, welche Apps Kinder nutzen dürfen, was Cybermobbing ist und was das „Recht am eigenen Bild“ bedeutet.
Die Kinder haben sehr engagiert an dem Projekt teilgenommen und wurden zum Nachdenken angeregt. Vieles haben sie so sicher noch nicht gewusst und können nun umso sensibler mit dem Thema Datenschutz und Smartphone umgehen. Highlight war das Quiz am Ende des Workshops, bei dem alle interaktiv beweisen konnten, wie gut sie aufgepasst haben.
Für interessierte Eltern aller Klassen gab Frau Fächner im Anschluss des Projekts bei einem Elternabend wertvolle Tipps für eine gesunde Mediennutzung. Sie legte dar, was passieren kann, wenn Kinder viel Zeit mit Medien verbringen: Verlangsamung der Sprachentwicklung, nachlassende Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeitsdefizite, u.v.a.m. Die Empfehlung für die private Mediennutzungsdauer von Bildschirmmedien liegt für 6 bis 10 Jährige bei höchstens 60 Minuten täglich.
Die Medienvielfalt, mit der unsere Kinder aufwachsen, ist groß. Umso wichtiger ist es, dass Eltern ihre Kinder auf der Entdeckungsreise durch die Medienlandschaft begleiten.






