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Autor: Frau Scheuermann
Artikel vom 10.04.2019

05.04.2019 - Gemeinsames Konzert "Liederzirkus" mit dem Gesangsverein Dankoltsweiler

Eine Halle wird zum Zirkuszelt

Bericht von Josef Lehmann von der Ipf-und-Jagst-Zeitung (zu lesen in der Ausgabe vom 9. April 2019):

Mit der Aufführung des „Kunterbunten Liederzirkus“ in der Festhalle Jagstzell haben der Chor „Musica“ Dankoltsweiler, die Grundschule Jagstzell und Mitglieder des Sportvereins die Gäste in der Turn- und Festhalle Jagstzell blendend unterhalten. Es war beeindruckend zu sehen, was der Gesangverein und die Kinder mit ihren Betreuern auf die Beine gestellt hatten. Das „Zirkuszelt“ war voll besetzt und von den Kindern mit farbigen Figuren von Clowns, Leoparden und kleinen Akrobaten zirkusgerecht dekoriert worden. Dank der prächtigen, mit Hilfe der Eltern gefertigten Kostüme und der professionellen Ausstattung, Beleuchtung und Musik tauchten die Besucher schnell ein in die faszinierende Welt des Zirkus.

Mit dem Einzugslied „I like to move it“ versammelten sich eingangs alle beteiligten Gruppen zu einem Flashmob auf der Bühne und sorgten so gleich für die richtige Betriebstemperatur im Saal. Die herrlich kostümierten Grundschulkinder der Klassen eins bis vier zeigten in einem Theaterstück, wie die Tiere nachts im Zirkus fröhliche Partys feiern. Mit dem Ruf „Fant, Fant, Elefant, Papagei und Affe!“ befreiten bunten Papageien eingesperrte Löwen, Tiger und Bären aus ihren Käfigen, um gemeinsam auf der Bühne zu tanzen und zu singen: „Zirkus ist schön!“

Die Theater-AG der Grundschule führte die Zuschauer mit Szenen aus „Alice im Wunderland“ danach in eine phantasievolle Traumwelt mit lebendigen Spielkarten, kleinen Traumtänzerinnen und einer schrillen Herz-Königin, die in einer Gerichtsverhandlung um gestohlene Törtchen agierte. Besonders hervorzuheben war der kleine Solist als „grinsende Katze“ am Keyboard. Zum Ende des ersten Teils demonstrierten der Schulchor und „Musica“ mit dem Lied „Im Dorf, wo ich geboren bin“ überzeugend die Liebe zu ihrem Heimatort Jagstzell.

In der Pause wurde zirkusgerecht Popcorn aus dem Bauchladen angeboten, bevor der Gesangsverein mit einem Medley aus dem Musical „Mary Poppins“ den musikalischen Part eröffnete. Selbst Zungenbrecher wie „Supercalifragilistic“ wurden perfekt zum Besten gegeben. Der Ohrwurm „Dancing Queen“ wurde hervorragend intoniert unter Leitung von Frontfrau Bettina Kartak, während im Hintergrund eine Clownfrau sich aufhübschend präsentierte.

Für Abwechslung zwischen den Liedern sorgten junge Sportler des SV Jagstzell. Zunächst die Jakros mit einer akrobatische Showeinlage und zirkusreifen Sprüngen, Salti und Figuren. Ebenfalls sehenswert: Die Einradfahrer, die zum Lied der „Musica“ „Im Wagen vor mir“ geschickt durch die Halle und über die Bühne sausten.

Lebensreise mit Liedern

Die hellen klaren Mädchenstimmen von Sophie und Marie Rettenmeier beeindruckten anschließend mit „Ich lass für dich das Licht an“ und brachten eine besinnliche Stimmung in die Halle, bevor es nochmal voll zur Sache gehen sollte. „Musica“ besang, dass der Chor „noch niemals in New York“ war und parallel zu den Liedern zeigten diverse Clowns ein lachendes und weinendes Gesicht. Die Dorfkinder begeisterten das Publikum derweil mit einem Clowntanz, der durch die fantasievollen Kostüme und die stimmige Choreographie wunderschön anzusehen war.

Die Männer und Frauen des Gesangsvereins, begleitet von Timo Schenk am Klavier, nahmen die Besucher abschließend mit auf eine unterhaltsame Lebensreise, beginnend mit „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Maffay und endend mit „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgens. Zusammen mit den Dorfkindern und unterstützt durch das beschwingte Publikum wurde das Lied „Theater“ zum großen Finale des Zirkusabends angestimmt. Danach wurden die über 140 Akteure mit viel Beifall verabschiedet.

Anton Rettenmeier vom GV Dankoltsweiler bedankte sich abschließend bei allen Mitwirkenden und den vielen engagierten Helfern hinter der Bühne, die zum Gelingen dieses eindrucksvollen Abends beigetragen hatten, besonders bei Rektorin Karin Scheuermann und der Lehrerin Monika Kucher für die gelungene Zusammenarbeit.

(mit freundlicher Genehmigung der Ipf-und-Jagst-Zeitung)