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Autor: Frau Scheuermann
Artikel vom 13.11.2018

08.11.2018 – Die Schule als Forschungslabor

Am Donnerstag, den 8.11.2018 war unter der Leitung von Dr. Erika Lahnsteiner und Claudia Maile die explorhino Werkstatt junger Forscher von der Hochschule Aalen bereits zum zweiten Mal zu Gast an der Grundschule Jagstzell. Bei verschiedenen Experimenten wurde gebastelt, gebaut, ausprobiert und erneut geändert um am Ende die Versuche erfolgreich abzuschließen. Mit dem explorhino Team stand forschendes Lernen einen Vormittag lang auf dem Stundenplan der Schülerinnen und Schüler.

Durch freies Forschen entdeckten die Schülerinnen und Schüler der Kombiklassen, dass ein Magnet Dinge anzieht, aber nicht alle. Sie erkannten, dass die Kraft durch Materialien hindurch geht und inwiefern sie mit der Polung und mit der Distanz variiert. Vertiefend ging der Kurs dann noch auf das Erdmagnetfeld und den Kompass ein.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 lernten beim Bau von Brücken aus Bauklötzen und Papier, wie eine stabile Brücke entsteht. Versuche zu Hebelkraft und Gleichgewicht ergänzten das Angebot. Was sind stabile Dreiecke und wie wirken sich verschiedenen Profile auf die Stabilität aus? All diese Fragen konnten an praktischen Aufgaben selbständig bearbeitet werden.

Wie Strom schmeckt und wie eine Batterie aufgebaut ist, lernten die Viertklässler beim Kursmodul Strom. Die Schülerinnen und Schüler bauten einfache Stromkreise, erforschten die Stromleitfähigkeit und entdeckten darüber die Reihen- und Parallelschaltung.

Dank dem Förderkreis der Grundschule Jagstzell e.V., der diesen außergewöhnlichen Sachunterricht finanzierte, wurde die Schule an diesem Tag zu einem kleinen Forschungslabor, in welchem die Schülerinnen und Schüler auf sehr interessante und praktische Art die Physik kennenlernen durften. Dafür ein herzliches Dankeschön.