Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Schulflyer

Der Schulflyer steht Ihnen als pdf-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.

Schulportfolio

1        Schulbeschreibung

1.1      Einzugsgebiet und Lage der Schule

Das Einzugsgebiet der Grundschule Jagstzell erstreckt sich auf die Gemeinde Jagstzell. Jagstzell ist mit ca. 2500 Einwohnern in 30 Teilorten eine ländliche Gemeinde, die in ihrem Leitbild „als die liebens- und lebenswerte, familiäre Wohngemeinde“ ihre Priorität u.a. auf Familienfreundlichkeit setzt.

 

1.2      Schulart

Die Schule Jagstzell war bis 2011 eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule und ist seit dem Schuljahr 2011/2012 eine reine Grundschule. Nach der Grundschulzeit stehen den Schülern alle weiterführenden Schulen im Großraum Ellwangen oder die Gemeinschaftsschule Karl-Stirner-Schule Rosenberg im Rahmen des gemeinsamen Schulprojekts Rosenberg/Jagstzell zur Verfügung.

 

1.3      Schulgebäude und Schulhof

Das Schulgebäude erlaubt mit seiner künstlerischen Gestaltung ein Ankommen und Lernen in einer offenen und freundlichen Atmosphäre. Die Anzahl und Größe der Klassenräume sowie die vorhandenen Nebenräume bieten alle Voraussetzungen für einen zeitgemäßen und individuellen Unterricht.

Aufgrund der früheren Haupt- und Werkrealschule kann die Schule viele sehr gut ausgestattete Fachräume wie einen Computerraum, einen Physik- und Chemiesaal, einen an Grundschüler angepassten Technikraum sowie einen Musiksaal aufweisen.

In einem Nebengebäude befindet sich unsere Schulküche sowie ein weiterer Raum, in welchem die Kinder im Rahmen des Ganztagesangebotes Mittagessen können. Für unser Ganztagesangebot stehen den Kindern außerdem mehrere Hausaufgaben- und Spielezimmer zur Verfügung.

Die Turnhalle befindet sich direkt neben dem Schulgebäude und kann sowohl für den Sportunterricht als auch für Feierlichkeiten und Aufführungen genutzt werden.

Besonders gelungen ist in Zusammenarbeit mit Eltern die künstlerische Neugestaltung unseres Pausenhofes im Schuljahr 2010/2011. Er bietet die unterschiedlichsten Möglichkeiten einer aktiven Pausengestaltung. Eine Wiese zum Fußballspielen, eine Tischtennisplatte, Baumstämme zum Klettern und Balancieren, Sitzgruppen sowie aufgezeichnete Spiele laden die Kinder zum Austoben oder zum Ausruhen ein.

 

1.4      Schülerinnen und Schüler

Die Grundschule Jagstzell besuchen ca. 100 Kinder in sechs Klassen. Diese setzen sich aus drei jahrgangsübergreifenden Klassen 1/2 (genauere Informationen s. Kapitel 3.6.2), einer oder zwei jahrgangshomogenen Klasse(n) 3 und einer oder zwei jahrgangshomogenen Klasse(n) 4 zusammen.

Seit dem Schuljahr 2012/2013 werden in Zusammenarbeit mit der Schöner-Graben-Schule in Ellwangen auch Kinder inklusiv beschult. Dabei unterstützt eine Lehrkraft der Förderschule den jeweiligen Klassenlehrer nach dem Zwei-Pädagogen-Prinzip, durch Einzelförderung der Kinder sowie durch Beratung der Lehrkräfte.

Der Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund ist an der Grundschule Jagstzell gering.

 

1.5      Verkehrsanbindung

Sowohl die Fahrschüler als auch die Kindergartenkinder werden von der Firma Omnibus Mack im Auftrag von FahrBus Ellwangen gefahren. Der Fahrplan entspricht dem Ortslinienverkehr Jagstzell-Rosenberg. Da viele Jagstzeller Schüler die weiterführende Schule in Rosenberg besuchen, werden die Fahrpläne beider Schulen in Absprache mit den jeweiligen Schulleitungen aufeinander abgestimmt.

Jagstzell besitzt einen eigenen Bahnhof. So kann auch die Zugverbindung Crailsheim – Jagstzell – Ellwangen genutzt werden.

 

2        Schul- und Unterrichtsorganisation

2.1      Schulorganisation

Die Grundschule Jagstzell wird von Rektorin Karin Scheuermann geleitet. Unsere Schulsekretärin Frau Engelhard ist in der Regel täglich von 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr an der Schule. Des Weiteren wird die Schule durch unseren Hausmeister Herrn Krockenberger sowie die Reinigungskräfte Frau Schenk und Frau Wiedmann unterstützt. Organisationsstrukturen und die Zuständigkeiten für verschiedene Aufgaben werden an unserer Schule mittels eines Organigramms festgehalten.

 

2.2      Unterrichtsorganisation

An der Grundschule Jagstzell wurden die Unterrichtseinheiten von 45 Minuten größtenteils aufgehoben:

1. Stunde      7.45 Uhr - 8.30 Uhr

2. Stunde      8.30 Uhr - 9.15 Uhr

                         Vesperpause

3. Stunde      9.35 Uhr - 10.20 Uhr

4. Stunde    10.20 Uhr - 11.05 Uhr

                         Bewegungspause

5. Stunde    11.20 Uhr - 12.05 Uhr

6. Stunde    12.10 Uhr - 12.55 Uhr

                          Mittagspause

7. Stunde     14.00 Uhr - 14.45 Uhr

8. Stunde     14.50 Uhr - 15.35 Uhr

Soweit wie möglich wird bei der Stundenplangestaltung das Klassenlehrerprinzip berücksichtigt. Kernzeitbetreuung im Rahmen der verlässlichen Grundschule wird laut Stundenplan in der Regel von 7.45 Uhr bis 12.05 Uhr sowie bei Bedarf montags bis donnerstags zusätzlich von 12 Uhr bis 14 Uhr gewährleistet.

 

2.3      Kontingentstundentafel

Die Kontingentstundentafel legt fest, wie viele Jahreswochenstunden insgesamt in den Schuljahren bis zum Ende der Grundschulzeit zu erteilen sind. Wie diese Jahreswochenstunden jedoch auf die einzelnen Klassenstufen verteilt werden, obliegt der jeweiligen Schule und kann der Kontingentstundentafel entnommen werden.

 

2.4      Informationsaustausch seitens der Lehrkräfte

Mitteilungen und Informationen werden jeder Lehrkraft in einem Postfach im Lehrerzimmer zugestellt oder per E-Mail an die Kollegen weitergeleitet. Zum regelmäßigen Austausch treffen sich alle Lehrkräfte wöchentlich zur Dienstbesprechung. Diese findet montags in der sechsten Stunde statt. Gesamtlehrerkonferenzen, Fachkonferenzen, regelmäßige Klassenkonferenzen und Arbeitsgruppensitzungen werden darüber hinaus abgehalten.

 

2.5      Beratungsmöglichkeiten

Es finden zweimal im Schuljahr Elternsprechtage statt. Der erste wird Ende November abgehalten, da zu diesem Zeitpunkt eine frühe Förderung eingeleitet werden kann. Die Sprechzeiten werden bei Bedarf auch auf den späten Nachmittag gelegt, damit auch berufstätige Eltern eine Beratung wahrnehmen können. Der zweite Elternsprechtag findet im zweiten Schulhalbjahr statt. Ebenso wichtig, wie die offiziellen Termine, sind allerdings Gespräche die kurzfristig mit den einzelnen Lehrkräften vereinbart werden können. Bei der Elternberatung sind uns allerdings auch Grenzen gesetzt. Besondere Probleme, die möglicherweise in der Struktur der Familie begründet liegen, können in der Regel nicht in der Schule selbst gelöst werden. In diesen Fällen ist die Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen wichtig. Die Lehrkraft kann die Rolle des Vermittlers zwischen Elternhaus und Beratungsstelle übernehmen. Ein Flyer mit entsprechenden Beratungsstellen liegt dazu im Sekretariat aus. Bei Bedarf kann die Lehrkraft einen Beratungslehrer oder die schulpsychologische Beratungsstelle einschalten oder eine Kooperation mit der Förderschule Schöner-Graben in Ellwangen einleiten.

 

2.6      Informationsaustausch zwischen Elternhaus und Schule

Zum schriftlichen Austausch im Schulalltag dient das Hausaufgabenheft. In den jahrgangsübergreifenden Klassen 1/2 hat jeder Schüler eine Postmappe für Elternbriefe.

Im Krankheitsfall müssen die Eltern ihr Kind bereits am ersten Fehltag mündlich oder schriftlich entschuldigen. Spätestens am dritten Fehltag muss dem Klassenlehrer eine schriftliche Entschuldigung vorliegen. Für Entschuldigungen steht auf der Homepage der Schule ein offizielles Formular zum Ausfüllen und Ausdrucken oder zum Download zur Verfügung.

Treten während des Schulalltags gravierende Konflikte zwischen Schülern bzw. Schülern und Lehrern auf, greift das Selbstbesinnungs-Modell (siehe Kapitel 3.10). In diesem Fall werden die Eltern schriftlich informiert.

 

2.7      Förderkreis Grundschule Jagstzell e. V.

Seit 2004 unterstützt der Förderkreis Grundschule Jagstzell e. V. die Schule in Erziehungs- und Bildungsaufgaben. Er ermöglicht es, durch Geld- und Sachspenden die Ausstattung und Angebote der Schule zu verbessern und arbeitet mit Schule, Elternhaus, Vereinen und Betrieben zusammen. Die jeweils aktuellen Angebote können auf der Schulhomepage eingesehen werden.

 

2.8      Darstellung nach außen

Die Schulhomepage ist eines der Informationsmedien der Schule. Darüber hinaus informiert ein Flyer über das Konzept der Schule. Er wird vor allem an neue Lehrkräfte, interessierte Eltern und an Informationsabenden der Schule verteilt. Wichtige Informationen und Vorankündigungen von Veranstaltungen werden im Jagstzeller Gemeindeblatt veröffentlicht. Eltern, die dieses Gemeindeblatt nicht bekommen, sind in einer Liste erfasst und werden von der Schule informiert.

 

3        Schulkonzept

3.1      Leitbild

„Im Leitbild sind das Selbstverständnis, die gemeinsamen pädagogischen Ziele und Wertvorstellungen und die Entwicklungsziele der Schule prägnant dargestellt.“ (aus: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schulentwicklung (LS): Orientierungsrahmen zur Schulqualität, 2007)

Das Leitbild der GS Jagstzell wurde im Schuljahr 2011/2012 mit zwei Fachberaterinnen aus dem Bereich Schulentwicklung erarbeitet.

1. Wir, Lehrer-Schüler-Eltern und alle am Schulleben Beteiligten, sind eine Gemeinschaft.

2. Wir schaffen eine Atmosphäre von Geborgenheit und Sicherheit, in der sich jeder wohlfühlt.

3. Wir gehen respektvoll, wertschätzend und vertrauensvoll miteinander um.

4. Wir legen Wert auf gemeinschaftsbildende Prozesse und grenzen niemanden aus.

5. Wir kümmern uns um die Kinder und ihre Anliegen.

6. Die Zusammenarbeit in unserer Gemeinschaft ist durch Zuverlässigkeit, Transparenz und Engagement geprägt.

7. Wir Lehrer unterrichten mit Kompetenz und Freude und gestalten unseren Unterricht abwechslungsreich.

8. Wir Lehrer ermöglichen Freiräume, in denen die Schüler selbsttätig und eigenverantwortlich lernen und handeln können.

9. Wir Lehrer fördern und fordern die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten jedes einzelnen Schülers.

10. Wir Schüler nehmen mit Freude am Unterricht teil und sind lern- und leistungsbereit.

11. Im Unterricht herrscht eine Atmosphäre, in der alle Schüler ungestört lernen und alle Lehrer ungestört unterrichten können.

12. Wir Eltern, unterstützen die schulische Arbeit und helfen dabei, dass Schulgemeinschaft gelingt.

Wie das Leitbild an der GS Jagstzell konkret umgesetzt wird, zeigen die Maßnahmen zum Leitbild.

 

3.2      Schulcurriculum

Das Schulcurriculum ergänzt und vertieft die Vorgaben des Kerncurriculums. Es befindet sich in Bearbeitung.  

 

3.3      Methoden- und Kompetenzcurriculum

Das Methoden- und Kompetenzcurriculum der GS Jagstzell umfasst Arbeits- und Lerntechniken, sowie Gesprächsführung und soziales Lernen. Es soll zum Lernerfolg der Schüler beitragen und dazu dienen, die Schüler zu selbstständigen, eigenverantwortlichen, zielstrebigen und selbstbewussten Menschen zu erziehen.

 

3.4      Förderung - Von der Diagnose bis zur Maßnahme

Die Sprachförderung setzt bereits im Kindergarten ein und erstreckt sich über die gesamte Grundschulzeit bis zu Klasse 4. Welche Diagnoseverfahren zu welchem Zeitpunkt angewendet werden, ist dem Sprachförderungskonzept der Grundschule Jagstzell zu entnehmen.

Werden bei einem Schüler im Bereich Mathematik oder Deutsch Defizite festgestellt, kann ein Lehrer eine Kooperation mit der Förderschule Schöner-Graben-Schule einleiten. Wird die Diagnose bestätigt, kann der Schüler einmal pro Woche die Lernwerkstatt Mathematik bzw. die Lernwerkstatt Deutsch der Schöner-Graben-Schule besuchen. Kinder mit besonderer Befähigung können die Angebote der Hector-Kinderakademie in Aalen-Hofen wahrnehmen.

 

3.5      Schulordnung

Die Schulordnung soll alle am Schulleben Beteiligten sowie die Schule vor Schaden bewahren. Sie soll helfen, eine gute Schulgemeinschaft zu bilden.

 

3.6      Besondere Ausrichtung der Schule

3.6.1    Kooperation Schule – Kindergarten / „Schulreifes Kind“

Einer der Schwerpunkte der Schule liegt auf der Kooperation mit der Jagstzeller Kindertagesstätte St. Vinzenz bzw. dem Kindergarten Rechenberg. Aufgrund des bestehenden B3-Modells des „Schulreifen Kindes“ konnte die Kooperation zwischen Schule, Kindergarten und Elternhaus – über die bisherige Kooperation hinaus – intensiviert werden.

Eineinhalb Jahre vor Schulbeginn führt die Kooperationslehrerin eine Diagnose bei den mittleren Kindergartenkindern durch. Förderungsbedürftige Kinder nehmen, nach Absprache mit den Erzieherinnen und Eltern, im letzten Kindergartenjahr an der Präventivgruppe teil. Darüber hinaus geht die Kooperationslehrerin wöchentlich zur Kooperation in den Kindergarten. Zwischen allen Ferienabschnitten findet je ein Schulbesuch der großen Kindergartenkinder in den Eingangsklassen statt. Ab den Pfingstferien werden diese Besuche zweiwöchentlich oder wöchentlich durchgeführt. Dadurch lernen die Kinder ihre zukünftigen Klassenkameraden kennen, Patenschaften werden frühzeitig übernommen und einer eventuell auftretenden Angst vor der Schule wird rechtzeitig entgegengewirkt. Maßnahmen und Aktionen werden im tabellarischen „Ablauf Kooperation Kindergarten“ festgehalten.

3.6.2    Jahrgangsübergreifende Eingangsstufe

Der Unterricht in der Eingangsstufe findet aus pädagogischen Gründen in jahrgangsübergreifenden Klassen nach dem Modell „Schulanfang auf neuen Wegen“ (A2-Modell) statt. Das Kollegium hat sich nach einem Probedurchgang im Schuljahr 2005/2006 für diese Form ausgesprochen, da es dadurch eine Möglichkeit sah, individueller auf einzelne Kinder einzugehen und den Übergang vom Kindergarten in die Schule fließender zu gestalten. In den Klassen 3 und 4 wird jahrgangshomogen unterrichtet.

Der Unterricht der Eingangsstufe ist von Dienstag bis Donnerstag durch einen offenen Beginn von 7.30 Uhr - 7.45 Uhr geprägt. Daran schließt die „Lernzeit“ bis zur Vesperpause an. In diesem Zeitfenster erarbeiten und wiederholen die Kinder Inhalte der Fächer Mathematik und Deutsch nach einem Lernwegeplan. Die Inhalte sind in Zwei-Jahresplänen angeordnet und werden Stück für Stück durchlaufen. Im Anschluss an eine Themeneinheit findet eine Lernzielkontrolle statt. Hat ein Kind dabei gut abgeschnitten, darf es im Lernwegeplan weiter voranschreiten. Ist Grundlegendes noch nicht gesichert, kommt das Kind in eine weitere Übungsschleife. In der Lernzeit schreiben die Kinder ihre bearbeiteten Aufgaben selbst auf, der Lehrer kontrolliert und erteilt bei Richtigkeit seine Unterschrift.

Kurz vor 9 Uhr endet die Lernzeit. Bis zur Vesperpause besteht noch die Möglichkeit, einen Inhalt zu wiederholen, ein Thema gemeinsam für die Folgestunde einzuführen bzw. Organisatorisches zu klären. Im Anschluss an die Pause findet gemeinsamer Unterricht in allen Fächern statt.

3.6.3    Jahrgangsübergreifendes Projekt in Kl. 3/4

Seit dem Schuljahr 2011/2012 findet bei verfügbaren Lehrerressourcen im Rahmen des Fächerverbundes Mensch Natur und Kultur in den Klassen 3 und 4 jahrgangsübergreifender Projektunterricht statt. Dieser umfasst zwei Wochenstunden, in denen jeder Schüler alle Angebote durchläuft. Aufgrund der vielfältigen Themenbereiche wie Technik, Computer, Textiles Werken, Musik, Töpfern und Experimentieren werden die räumlichen Ressourcen der Schule zusätzlich genutzt.

3.6.4    Betreuungskonzept der GS Jagstzell

Im Rahmen der „Verlässlichen Grundschule“ ist an der Grundschule Jagstzell eine Betreuung der Schüler von Montag bis Donnerstag möglich.

Im November 2015 hat das Kollegium, gemeinsam mit den Betreuungskräften und der Schulleitung, ein neues Konzept für die Betreuungszeit entwickelt.

3.6.5    Bewegte Schule

In unserer Schule sind Bewegung, Spiel und Sport zentrale Bestandteile des Schulalltags und prägen das Schulleben in besonderer Art und Weise.

Ein rhythmisierter Schulvormittag ermöglicht tägliche Bewegungszeit, wobei Bewegungspausen in den Unterricht eingebunden sind. Es finden bewusste Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung statt. Unsere Schüler lernen mit und durch Bewegung in allen Fächern.

Die Klassen 2 und 3 erhalten halbjährlich eine Doppelstunde Schwimmunterricht in Bühlertann.

Darüber hinaus bietet unser Pausenhof vielfältige Bewegungsmöglichkeiten und Spielangebote. Außerdem regen in jeder Klasse „Spielekisten“ zu aktiven Bewegungspausen an.

Jeweils zum Schuljahresende findet eine Sportwoche statt. Unter Mithilfe von Eltern und Vereinen werden dabei täglich wechselnde Sportaktivitäten angeboten. Die Bundesjugendspiele für die Klassen 3 und 4, alternative Sportspiele für die Klassen 1 und 2, sowie „Schulen laufen für Kinder“, ein Wandertag und ein Spieleparcours sind fester Bestandteil des Angebots.

Des Weiteren nimmt die Schule an sportlichen Wettbewerben teil, führt Wintersporttage, Lerngänge, Exkursionen, usw. durch.

 

3.7      Beteiligung von Schülern am Schulleben

Unsere Schüler übernehmen Verantwortung – vielfältig und einfallsreich. Sie wollen ernst genommen werden und selbst am Schulleben beteiligt sein. Mit ihrem Engagement erleben sie, dass sie mit eigenen Ideen und Teamgeist im Kleinen etwas verändern können. Ziel ist es somit, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und sozialen Verantwortung bei den Schülern zu entwickeln.

So übernehmen schon die Schüler aus den jahrgangsübergreifenden Klassen 1/2 die Patenschaft für die zukünftigen „Erstklässler“. In Klasse 3 und 4 gibt es neben den gewählten Klassensprechern und den „üblichen“ Diensten auch einen Sprudeldienst. Dieser sorgt dafür, dass die Sprudelkisten in die Klassenzimmer der Klassen 1/2 gelangen und unsere „Kleinen“ diese nicht selbst tragen müssen.

Des Weiteren werden die Kinder auch in wichtige Fragen des schulischen Lebens so weit wie möglich miteinbezogen. Unter anderem waren die Schüler z.B. bei der Erarbeitung unseres Leitbildes beteiligt und auch bei der Schulhofgestaltung konnten sie bei einer Umfrage ihre Wünsche einbringen.

Natürlich können die Kinder außerdem an vielen wechselnden schulischen Angeboten, wie z.B. Chor, Kunst-AG, Musical/Theater, Schulhof- bzw. Schulhausgestaltung, Sport-AG u.a. teilnehmen und so auch die Schule nach außen repräsentieren. Ebenso können die Schüler Feste und Feiern (Adventssingen, Fasching, Schülergottesdienste etc.) durch eigene Beiträge bereichern. Damit das Schulgelände sauber bleibt, sammelt jede Woche eine Klasse weggeworfene Verpackungen, Papiere und anderen Müll rund ums Schulhaus ein. So soll unseren Kindern gleichzeitig der aktive Umweltschutz näher gebracht werden.

Nicht zuletzt unterstützen einige Schüler unseren Hausmeister bei der Pflege des Aquariums.

 

3.8      Einbeziehung der Eltern

Neben den Lehrern und Schülern sind auch die Eltern in unsere schulische Arbeit mit einbezogen und gestalten das Schulleben mit.

So kommen zum Beispiel jede Woche Mütter der Jahrgangsstufen 1/2 als Lesemuttis in die Schule und üben in 10-bis 15-Minuten-Sequenzen mit einzelnen Schülern das Lesen.

Die Schülerbücherei wird in Zusammenarbeit mit einem Kollegen von den Eltern betreut und einmal in der Woche geöffnet.

Auch für die „Dienstagsangebote“ können immer wieder Eltern gewonnen werden, die mit ihrem Wissen und ihrem Können das schulische Angebot erweitern (z.B. Kunst, Yoga, Technik-AG) bzw. die Kinder in der Mittagspause betreuen. Die Eltern unterstützen die Unterrichtsarbeit als Begleiter bei Lerngängen, Betriebsbesichtigungen oder als Helfer im Rahmen themenbezogener Projekte wie z.B. dem Töpfern. Selbst bei der musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten sind sie mit eingebunden.

Bei vielen schulischen Veranstaltungen organisieren sie die Bewirtung oder bringen sich dort ein, wo eine helfende Hand benötigt wird (Schminken, Kulissen,…).

Besonders bei der Gestaltung unseres Schulhofes haben sich die Eltern engagiert, indem sie viele Ideen mit eingebracht und wesentlich zu ihrer Umsetzung beigetragen haben.

 

3.9      Leistungsmessung in den Fächern und Fächerverbünden

In Fachkonferenzen wurden Empfehlungen bezüglich der Leistungsmessung erarbeitet. Diese können im Lehrerzimmer eingesehen werden.

 

3.10  Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern

Treten während des Schulalltags gravierende Konflikte zwischen Schülern bzw. Schülern und Lehrern auf, greift das Selbstbesinnungs-Modell. Der oder die Schüler erhalten dabei einen Fragebogen anhand dessen sie die Situation und ihr Handeln schriftlich reflektieren müssen. Dieser Fragebogen wird im Anschluss besprochen. In besonderen Fällen kann dazu die Schulleitung hinzugezogen werden. Schließlich wird der Fragebogen von allen Beteiligten unterschrieben und auch den Eltern zur Unterschrift und Kenntnisnahme vorgelegt. Treten Probleme in der Klassengemeinschaft auf, besteht die Möglichkeit auf „Ma(chs)x Besser“ zurückzugreifen.

 

4        Ergebnisbezogene Angaben

4.1      Diagnose- und Vergleichsarbeiten (VERA)

Die Vergleichsarbeiten werden unter Beachtung aller Vorgaben in Klasse 3 durchgeführt. Die Rückmeldung der VERA-Ergebnisse an die Erziehungsberechtigten erfolgt mittels der Briefvorlage des Zentrums für Empirische Pädagogische Forschung Universität Koblenz-Landau (Campus Landau) – in der Regel im Juni.

Am ersten Klassenpflegschaftsabend der Klasse 4 werden den Erziehungsberechtigten die Grafiken, welche die Verteilungen der Kompetenzstufen für die Kompetenzbereiche in Deutsch und Mathematik im Vergleich zwischen Land, der Schule und Klasse zeigen, vorgestellt und erläutert. Auch die Gesamtlehrerkonferenz wird über das Abschneiden der Schule bei den Vergleichsarbeiten informiert. Am ersten Elternsprechtag in Klasse 4 besteht die Möglichkeit, auf die VERA-Ergebnisse eines Schülers noch einmal genauer einzugehen.

 

5        Verfahren und Ergebnisse der Selbstevaluation

Selbstevaluationsprozesse fanden an der Grundschule Jagstzell u.a. in den Bereichen Pausenhofgestaltung und Umgang mit schwierigen Schülern statt. Weitere Evaluationsprozesse sind fest in der wöchentlich stattfindenden Montagsbesprechung verankert. So werden nach allen Aktionen, Festen und Feiern Abläufe reflektiert und Änderungsvorhaben protokolliert und in den entsprechenden Ordnern abgeheftet.

 

6        Außerschulische Partner

Weitere außerschulische Partner der GS Jagstzell sind die Gemeinde Jagstzell, die Freiwillige Feuerwehr Jagstzell, die Landeswasserversorgung, der Sportverein Jagstzell, der Musikverein Jagstzell sowie der Gesangsverein Dankoltsweiler.

Unterrichtszeiten an der GS Jagstzell

An der Grundschule Jagstzell wurden die Unterrichtseinheiten von 45 Minuten aufgehoben:

  • 1. Stunde: 7.45 Uhr - 8.30 Uhr
  • 2. Stunde: 8.30 Uhr - 9.15 Uhr

    Vesperpause

  • 3. Stunde: 9.35 Uhr - 10.20 Uhr
  • 4. Stunde: 10.20 Uhr - 11.05 Uhr

    Bewegungspause

  • 5. Stunde: 11.20 Uhr - 12.05 Uhr
  • 6. Stunde: 12.10 Uhr -  12.55 Uhr

    Mittagspause

  • 7. Stunde: 14.00 Uhr - 14.45 Uhr
  • 8. Stunde: 14.50 Uhr - 15.35 Uhr

Kernzeitbetreuung im Rahmen der verlässlichen Grundschule wird laut Stundenplan in der Regel von 7.45 Uhr bis 12.05 Uhr sowie bei Bedarf montags bis donnerstags zusätzlich von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr gewährleistet.